Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg

Europäische Projekte

Projekt LivableCities

Auf dem Weg zu grüneren und resilienteren Städten in Nordwesteuropa

Im Rahmen des INTERREG-Nordwesteuropa-Projekts LivableCities arbeiten dreizehn Partner aus sechs Ländern gemeinsam daran, die großen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Zersiedelung zu bewältigen. Der Verlust der biologischen Vielfalt, die Luftverschmutzung und die Anfälligkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels gehören zu den zentralen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Die zunehmende Versiegelung von Böden hat zu einem Rückgang von Grünflächen, einer Beeinträchtigung der Bodenfunktionen, der Zerstörung natürlicher Lebensräume, einer Verstärkung städtischer Wärmeinseln, einer eingeschränkten Versickerung von Regenwasser und einer Verschlechterung der Luftqualität geführt.

Grüne und blaue Infrastrukturen für unsere Städte

Das Projekt LivableCities zielt darauf ab, grüne und blaue Infrastrukturen zu schaffen, weiterzuentwickeln und miteinander zu vernetzen, um:

• die biologische Vielfalt wiederherzustellen
• die Luftqualität zu verbessern
• die Klimaresilienz städtischer Gebiete zu stärken.

In der Praxis kann dies beispielsweise durch die Entsiegelung von Schulhöfen, die Begrünung von Straßen oder die Renaturierung von Flussufern umgesetzt werden. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, versiegelte und künstlich gestaltete Flächen umzugestalten und sie wieder mit den grünen und blauen Netzwerken unserer Städte zu verbinden.

Ziele :
• Grüne und blaue Infrastrukturen sowie deren Vernetzung fördern
• Die biologische Vielfalt, die Luftqualität und die Klimaresilienz der Städte verbessern
• Versiegelte städtische Gebiete umgestalten und sie mit grünen und blauen Netzwerken in Nordwesteuropa (wieder)verbinden

Das Projekt LivableCities zeigt, wie wichtig die europäische Zusammenarbeit ist, um unsere Städte nachhaltiger, resilienter und lebenswerter zu gestalten. Durch die Verbindung von technischen Innovationen, Sensibilisierung und Ausbildung ebnet das Projekt den Weg für urbane Räume, die wieder stärker mit der Natur verbunden sind, und für eine umweltbewusstere Zukunft.

Wichtige Projektdaten
Laufzeit: 18. November 2025 – 30. Juni 2029

Projektpartner
Deutschland: IZES gGmbH (Federführender Partner), Kreisstadt Saarlouis, Stadt Landau in der Pfalz, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)

Belgien: Stad Antwerpen, Universiteit Gent

Frankreich: Afpa, BUILDERS School of Engineering, Plante & Cité, Ville de Strasbourg

Irland: Comhairle Cathrach Chorcaí (Cork City Council)

Luxemburg: Ministère de l’Education nationale, de l’Enfance et de la Jeunesse (SFP)

Niederlande: Gemeente Utrecht

Finanzierung

Das Projekt wurde im Rahmen des Interreg-Nordwesteuropa-Programms 2021–2027 ausgewählt und wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert:

EFRE-Mittel (60 %): 4.948.682 €

Gesamtbudget: 8.247.804 €

ECOPIERRE

Eine grünere Großregion

Trockenmauerwerk und Resilienz in der Großregion: Ein innovativer Sektor im Dienste einer nachhaltigen Bautechnik der Kreislaufwirtschaft

Ziele

Trockenmauerwerk (TM) bezeichnet das Aufschichten von Natursteinen ohne Mörtel oder Bindemittel. Diese seit Jahrtausenden weltweit angewandte Technik bietet zahlreiche ökologische, agronomische und landschaftliche Vorteile. Dennoch wird sie nach wie vor unterschätzt und hat noch nicht die ihr gebührende Anerkennung erhalten. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften hemmt ihre Weiterentwicklung und ihren Einsatz bei zeitgemäßen Bauvorhaben in der Großregion.

Das Projekt ECOPIERRE zielt darauf ab, einen nachhaltigen und kreislauforientierten Bausektor für Trockenmauerwerk auf Ebene der Großregion zu fördern. Dies soll durch ein virtuelles Kompetenzzentrum (Website) sowie verschiedene Aktivitäten erfolgen, die in drei Schwerpunkte gegliedert sind:

  • Material: Die Akteure des Bausektors für einen verantwortungsvollen Umgang mit Naturstein sensibilisieren und entsprechend schulen. Gleichzeitig sollen die Wiederverwendung und das Recycling von Steinen gefördert werden, indem Fachleute miteinander vernetzt werden.
  • Beruf: Fachkräfte in der Technik des Trockenmauerwerks ausbilden und die Anerkennung des Berufs des Trockenmaurers vorantreiben.
  • Markt: Ein Kompetenzzentrum aufbauen und weiterentwickeln, das die Akteure der Branche in der Großregion zusammenführt, um den Markt für Trockenmauerwerk zu stärken und dessen Integration in die Gestaltung bebauter und natürlicher Räume zu fördern.

Budget

  • Gesamtbudget: 1.907.020,00 €
  • Kofinanzierung durch die Europäische Union (EFRE): 1.144.212,00 € (60 %)
  • Interreg-Programm Großregion 2021–2027

Laufzeit

  • Beginn: 01.01.2025
  • Ende: 31.12.2027

Partnerschaft

  • 7 Finanzpartner
    • Conseil pour le développement économique de la construction  (Partenaire chef de file)
    • Institut de Formation Sectoriel du Bâtiment (IFSB)
    • Agence wallonne du Patrimoine
    • Réseau belge de la pierre sèche
    • Pierres et marbres de Wallonie
    • Centre National de Formation Professionnelle Continue – Etterbruck
    • Conseil d’Architecture, d’Urbanisme et d’Environnement de Meurthe-et-Moselle

– 21 partenaires méthodologiques

  • Centre provincial de Formation en Agriculture et Ruralité (CPFAR)
  • Administration de la Nature et des Forêts (ANF)
  • Ministère du Logement et de l’Aménagement du territoire
  • Institut Viti-Vinicole of Luxembourg
  • Chambre des Métiers Luxembourg (CdM)
  • Fondation Hëllef fir d’Natur de natur&ëmwelt
  • Syndicat intercommunal à vocation multiple Section Nature (SAS)
  • Natur- & Geopark Mëllerdall (NGPM)
  • Parc naturel de la Haute-Sûre
  • Cluster Eco-Construction ASBL
  • Parc naturel Haute-Sûre Forêt d’Anlier (PNHSFA)
  • Parc naturel des deux Ourthes (PNDO)
  • Les découvertes de Comblain asbl
  • Union Wallonne des Architectes
  • LTA – Lycée Technique Agricole Gilsdorf
  • RFM : Regionalinitiative « Faszination Mosel »
  • LAG – Lokale Aktionsgruppe Mosel
  • L’Office wallon de la formation et de l’Emploi (FOREM)
  • Syndicat mixte de gestion du Parc naturel régional de Lorraine (PNRL)
  • Entwicklungskonzept Oberes Moseltal (EOM)
  • Institut wallon de Formation en Alternance et des Indépendants et Petites et Moyennes Entreprises (IFAPME)

EFRE: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung