Luxembourg Drone Center
Innovation im Mittelpunkt der Drohnenausbildung
Das Luxembourg Drone Center, eine Einrichtung des CNFPC, bietet ein umfassendes und innovatives Ausbildungsangebot für Drohnenpilotinnen und -piloten, Betreiber sowie Fachkräfte im Drohnenbereich. Unsere Programme decken praktische Anwendungen ebenso ab wie Datenmanagement und -analyse und sind darauf ausgelegt, den Bedürfnissen luxemburgischer Unternehmen und Verwaltungen gerecht zu werden.
Ausbildung, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden
Das CNFPC nutzt damit die Chance, das Wachstum dieses dynamischen Sektors aktiv zu begleiten, indem es bedarfsgerechte Weiterbildungen für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen anbietet.
Die Ausbildungsprogramme des Luxembourg Drone Center gliedern sich in drei zentrale Schwerpunkte:
Schulungen für Betreiber und Piloten von Drohnen
Schulungen zu professionellen Anwendungen von Drohnen
Schulungen zu Datenmanagement und -analyse
→ Entdecken Sie unsere Schulungen in unserem Katalog
Warum das CNFPC?
Referenz-Drohnenausbildungszentrum in Luxemburg
Einzigartige Infrastrukturen, die Praxis, Innovation und Sicherheit in einem professionellen Umfeld vereinen.
Anerkannte und EASA-/DAC-konforme Ausbildungen
Zertifizierte und regelmäßig aktualisierte Lehrgänge gemäß den neuesten europäischen Anforderungen, um die vollständige Konformität Ihrer Einsätze zu gewährleisten.
Netzwerk exzellenter Partner
Eine enge Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen, Industrie und Wissenschaft macht das Zentrum zu einem echten Innovationshub für Drohnentechnologie in Luxemburg.
Spitzentechnologie zum Greifen nah
Eine umfassende Drohnenflotte sowie modernste Sensoren (RGB, LiDAR, Wärmebild-, Multispektral- und Photogrammetriesysteme usw.) für sämtliche Einsatzbereiche – von der Infrastrukturüberwachung bis hin zu Forschung und Rettung.
Flexible und zukunftsorientierte Programme
Modular aufgebaute und individuell anpassbare Lehrgänge, die gezielt auf die konkreten Bedürfnisse von Verwaltungen, Unternehmen und Fachkräften im Sektor zugeschnitten sind.
FAQ
Was ist die Offene Kategorie für Drohnenoperationen?
- Die Offene Kategorie umfasst Drohnenoperationen mit geringem Risiko, für die – sofern die Vorgaben der europäischen Verordnung eingehalten werden – weder eine vorherige Genehmigung noch eine spezifische Betriebserklärung bei der Zivilluftfahrtbehörde erforderlich ist.
- Sie gilt in erster Linie für Flüge in Sichtweite (VLOS) bis zu einer maximalen Höhe von 120 Metern und unter Bedingungen, bei denen die Pilotin bzw. der Pilot die direkte Kontrolle über die Drohne jederzeit aufrechterhalten kann.
- Die Offene Kategorie ist in drei Unterkategorien (A1, A2, A3) unterteilt. Diese legen die Einsatzbedingungen in Abhängigkeit von der Drohnenmasse, den technischen Eigenschaften (CE-Klasse) sowie der Nähe zu Personen fest.
- Um in der Offenen Kategorie tätig zu sein, muss die Pilotin bzw. der Pilot über die erforderlichen Zertifikate (A1/A3 und gegebenenfalls A2) verfügen, sich – falls vorgeschrieben – als UAS-Betreiber registrieren und sicherstellen, dass sowohl die Drohne als auch die Flugumgebung den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.
- Um die Zertifikate A1/A3 oder A2 zu erwerben und sich als UAS-Betreiber zu registrieren, konsultieren Sie bitte die Website der Direction de l’aviation civile. (link)
Wie erwirbt man das Fernpiloten-Zertifikat A1/A3?
- Um das Fernpiloten-Zertifikat der Stufe A1/A3 zu erwerben, müssen Sie eine Online-Schulung absolvieren und einen Online-Test bestehen, die von der Direction de l’aviation civile organisiert werden. Bitte nutzen Sie den entsprechenden Link zur Anmeldung.
- Nach Erwerb Ihres A1/A3-Zertifikats können Sie eine praktische Ausbildung für Drohnen-Fernpilotinnen und -Fernpiloten beim CNFPC absolvieren.
- Diese Schulung ermöglicht es Ihnen, die praktischen Kompetenzen zu entwickeln, um eine Drohne sicher, selbstbewusst und im Einklang mit den geltenden Vorschriften zu steuern.
- Bitte konsultieren Sie unseren Ausbildungskatalog, um sich für eine der Schulungssitzungen der praktischen Ausbildung für Fernpilotinnen und Fernpiloten in der Offenen Kategorie anzumelden. (link).
Wie erwirbt man das Fernpiloten-Zertifikat A2?
- Um das Fernpiloten-Zertifikat der Stufe A2 zu erwerben, müssen Sie eine Online-Schulung absolvieren und eine Prüfung bestehen, die in Präsenz bei der Direction de l’aviation civile abgelegt wird. Bitte nutzen Sie den entsprechenden Link zur Anmeldung.
- Nach Erwerb Ihres A2-Zertifikats können Sie eine praktische Ausbildung für Drohnen-Fernpilotinnen und -Fernpiloten beim CNFPC absolvieren.
- Diese Schulung ermöglicht es Ihnen, Ihre praktischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, um eine Drohne sicher und regelkonform zu steuern. Sie dient zudem der Einhaltung der europäischen Vorschriften, die verlangen, dass Pilotinnen und Piloten in der Kategorie A2 sowohl über theoretische als auch über praktische Kompetenzen verfügen.
- Bitte konsultieren Sie unseren Ausbildungskatalog, um sich für eine der Schulungssitzungen der praktischen Ausbildung für Fernpilotinnen und Fernpiloten in der Offenen Kategorie anzumelden. (link).
Was ist die Spezifische Kategorie für Drohnenoperationen?
- Die Spezifische Kategorie betrifft Drohnenoperationen mit einem höheren Risikoniveau als in der Offenen Kategorie, beispielsweise bei Flügen außerhalb der Sichtweite der Pilotin oder des Piloten (BVLOS), in der Nähe unbeteiligter Personen oder in komplexen Umgebungen (dicht besiedelte städtische Gebiete, kritische Infrastrukturen usw.).
- Um in der Spezifischen Kategorie tätig zu sein, ist es verpflichtend, eine betriebliche Risikoanalyse (SORA) durchzuführen oder – sofern verfügbar – ein europäisches Standardszenario (STS) anzuwenden.
- Der Betreiber muss anschließend eine Erklärung einreichen (im Falle eines STS, z. B. STS-01 oder STS-02) oder für Missionen außerhalb eines Standardszenarios eine Betriebsgenehmigung bei der Direction de l’aviation civile beantragen.
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Die Spezifische Kategorie erfordert in der Regel:
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eine strukturierte Risikoanalyse (SORA),
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geeignete Sicherheits- und Risikominderungsmaßnahmen,
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zusätzliche theoretische und praktische Kompetenzen,
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ein vom Betreiber definiertes Betriebshandbuch.
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- Diese Kategorie wird insbesondere von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen, Notfalldiensten, industriellen Betreibern und professionellen Dienstleistern genutzt, die komplexe, wiederkehrende oder regulierte Einsätze durchführen.
Wie wird man Drohnenpilot in der Spezifischen Kategorie?
- Um Drohnenpilot in der Spezifischen Kategorie zu werden, können Sie das Fernpiloten-Zertifikat für europäische Standardszenarien (STS) erwerben, indem Sie eine Präsenzprüfung bestehen, die von der Direction de l’aviation civile organisiert wird. Bitte nutzen Sie den entsprechenden Link zur Anmeldung.
- Das CNFPC entwickelt derzeit eine Ausbildung zur Vorbereitung auf die STS-Prüfung. Diese wird ab dem Jahr 2026 verfügbar sein.
- Das CNFPC wird darüber hinaus auch praktische Schulungen für Drohnen-Fernpilotinnen und -Fernpiloten in der Offenen Kategorie anbieten.